Zukunftsfonds Heilbronn
18.02.2012

64 Meter hoher Büroturm für Zukunftspark

Heilbronn - Das Wissenschafts- und Technologiezentrum (WTZ), Herzstück des Heilbronner Zukunftsparks Wohlgelegen, erfährt eine weitere und vor allem weithin sichtbare Aufwertung:

In der zweiten Jahreshälfte soll Spatenstich für ein 16-geschossiges, 63,70 Meter hohes Gebäude sein. Damit wird der dritte WTZ-Bauabschnitt Realität. Auf knapp 7000 Quadratmetern Nutzfläche sollen neben Bereichen für Hightech-Unternehmen auch Kommunikation- und Tagungsräume, eine Cafeteria mit Kantinenbetrieb und ein Servicezentrum für alle Nutzer des Zukunftsparks entstehen.

Förderung

"Der Durchbruch ist geschafft", freut sich Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach beim Jahresgespräch mit der Heilbronner Stimme über das Projekt. Die 20-Millionen-Euro-Investition bringt für den Rathauschef "Leuchtturm-Qualität in den Zukunftspark". Erfreut ist er ferner darüber, dass es Mitte der Woche gelungen ist, im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg die Zuschussfrage zu klären. Aus Fördertöpfen des EU-Regionalfonds und des Landes sollen an die 2,4 Millionen Euro fließen. Von den bislang zugesagten 6,5 Millionen Euro Fördermitteln (EU/Land) sind bis dato drei Millionen Euro abgerufen worden. Dass der Zukunftspark in der Form überhaupt ins Laufen kam, ist dem starken Engagement des Zukunftsfonds Heilbronn zu verdanken.

Wie die WTZ-Bauabschnitte I und II wird auch diese Investition von der WTZ Heilbronn GmbH, ein Tochterunternehmen der Stadtsiedlung Heilbronn, gestemmt. WTZ I (Büros) und WTZ II (Labore) sind nahezu fertiggestellt und vermietet. Die Stadtsiedlung erstellt derzeit ein viergeschossiges Bürogebäude, in dem IB Solution GmbH, ein IT-Beratungsunternehmen, im Herbst als Ankermieter einziehen wird.

600 Arbeitsplätze

Bis heute sind im Zukunftspark Wohlgelegen, in dessen Entwicklung in der Summe 32 Millionen Euro fließen werden, 400 neue Arbeitsplätze entstanden. Mit WTZ III steigt diese Zahl um weitere 190 hochqualifizierte Stellen an. Für OB Himmelsbach ist der Zukunftspark deshalb ein "wichtiges weiteres Standbein kommunaler Wirtschaftspolitik". Er sagt dies auch vor dem Hintergrund, ohne dabei einen negativen Touch hineinzubringen: "Wenn die Autoindustrie lahmt, sind wir hier stark betroffen."

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